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Stephan Dröscher neuer SchulleiterDroescher

Seit dem 31. August 2017 ist Stephan Dröscher kommissarischer Schulleiter der Abendschule Heppenheim. Herr Dröscher unterrichtet seit 2004 die Fächer Deutsch und HpB (Geschichte) an unserer Schule. Wir wünschen ihm für seine neue Tätigkeit alles Gute.

 

Schulleiter Winfried Hammacher verabschiedet

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Zum Schuljahresende wurde Oberstudiendirektor Winfried Hammacher, Schulleiter der Abendschule Heppenheim, in einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet. Zunächst zeichnete der langjährige Leiter der Zentralstelle Schulen für Erwachsene des zuständigen Staatlichen Schulamts Gießen Arno Bernhardt (im Bild links) die vielfältige und abwechslungsreiche berufliche Vita von Hammacher nach: 1978 begann er seine Karriere am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim und am Abendgymnasium. Von 1989 bis 1995 wirkte er an der Deutschen Schule in Santa Cruz de la Sierra (Bolivien); nach einer erneuten Zwischenetappe am Abendgymnasium Heppenheim brach Hammacher im Jahre 2000 wieder nach Südamerika auf, diesmal als Leiter der Deutschen Schule Arequipa in Peru. Nach seiner Rückkehr bekam Hammacher im Jahre 2006 die kommissarische Leitung des mit Abstand größten hessischen Abendgymnasiums in Frankfurt übertragen. Dort gelang es Hammacher nach den Worten von Bernhardt durch sein großes menschliches Einfühlungsvermögen und behutsame Personalführung, die damals angespannte und konfliktträchtige Situation im Kollegium zu befrieden. In den Jahren 2008 und 2009 wurde Hammacher dann ein drittes Mal nach Südamerika entsandt, wo er als Leiter der Deutschen Schule Medellín (Kolumbien) zusammen mit einem engagierten Kollegenteam erfolgreich das „Gemischtsprachige Internationale Abitur“ als weltweit anerkannten Schulabschluss einführte. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Leiters der Abendschule Heppenheim, Winfried Müller, sei es für die Schule ein Glücksfall gewesen, dass Hammacher wegen persönlicher Gründe schon 2010 wieder nach Deutschland zurückkam und für die Leitung der Abendschule, seiner alten Stammschule, zur Verfügung stand. Die Schule habe ihren guten Ruf unter seiner Leitung erheblich festigen können. Dies zeige sich an hervorragenden Beurteilungsergebnissen der Schule im Rahmen der großen Schulinspektion des Hessischen Kultusministeriums und einer überaus positiven Arbeitsatmosphäre.
Danach ergriffen neben der Vertreterin des Personalrats zahlreiche weitere Kolleginnen und Kollegen das Wort und würdigten in bewegten und bewegenden Worten ihren Chef. Er habe stets ein offenes und geduldiges Ohr für die Belange der Kollegen und Studierenden gehabt. Ferner habe er auf menschlich angenehme und sanfte, aber durchaus auch bestimmte und aktiv-dynamische Weise die Schulentwicklung vorangebracht. Dadurch sei der Ruf der Schule so positiv, dass auch einige Kollegen anderer Abendschulen sich um Versetzungen nach Heppenheim bemühten.
Erst spät in der Nacht gingen das Kollegium und ihr - nun ehemaliger - Chef mit dem wechselseitigen Versprechen auseinander, sich nicht zu vergessen und spätestens bei den nächsten Schulgeselligkeiten wiederzusehen.

Fachabiturientenfeier am Abendgymnasium – Lohn für gute Leistungen

Lernen im Erwachsenenalter, das heißt ein kollegiales Miteinander von Lehrern und Schülern. An der Abendschule in Heppenheim steht es auch traditionell für gute Abschlüsse trotz Mehrfachbelastung durch Schule, Beruf und Familie. Und so haben auch die Schüler des diesjährigen Q2-Jahrgangs des Abendgymnasiums auf der Abschlussfeier ihren Lohn für ihre guten Leistungen erhalten – das sogenannte Fachabitur. Am Mittwoch, den 28.6. fand die feierliche Überreichung der FH-Zeugnisse mit Sektempfang im Musiksaal der Abendschule Heppenheim statt. Schulleiter Winfried Hammacher übergab den stolzen Fachabiturienten die Abschlusszeugnisse. Anschließend feierten die Q2-Studierenden gemeinsam in bester Sektlaune im Restaurant "Halber Mond" weiter, wozu auch ihre Tutoren eingeladen waren.

Elsass-Exkursion mit Schirm und Charme

Beim diesjährigen gemeinsamen klassenübergreifenden Ausflug einiger Abendschulkurse sollte das Wetter nicht so recht mitspielen. Doch anstatt, wie angekündigt, Straßburg im Regen, erlebten die Schüler Schwüle unterm Sonnenschirm. Die Kurse unter Leitung der Französischlehrerinnen Henrike Poth und Maria Cojan machten sich auf den Weg, die im Unterricht erworbenen Kenntnisse der französischen Sprache am Muttersprachler vor Ort auszuprobieren.
Begleitet von den Kollegen Stephan Dröscher, Mustafa Calis, Ilona Rau, Thorsten Rothe und Nicole Schreiber-Mansmann erlebten die Schüler ein abwechslungsreiches Programm: Sie besuchten die berühmten Viertel Petite France und das Viertel um die Oper, machten eine Bootsrundfahrt auf der Ill zu Geschichte und Architektur Straßburgs entlang wichtiger Sehenswürdigkeiten und erkundeten privat das Straßburger Münster und die Altstadt.
Natürlich wollten die Schüler bei so viel Kultur auch noch die kulinarische Seite Straßburgs kennen lernen. Ein volles Programm! Und daran waren sich alle einig, die Zeit war für diese tolle Stadt einfach zu kurz. Fazit: Das Elsass ist eine Reise wert und auch wenn man mit Deutsch aufgrund der gemeinsamen deutsch-französischen Geschichte der Region dort wohl kaum verhungert, so macht es einfach unglaublich viel Spaß, die Französischkenntnisse in reellen Situationen anwenden zu können.

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