Schulleiter Winfried Hammacher verabschiedet

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Zum Schuljahresende wurde Oberstudiendirektor Winfried Hammacher, Schulleiter der Abendschule Heppenheim, in einem Festakt in den Ruhestand verabschiedet. Zunächst zeichnete der langjährige Leiter der Zentralstelle Schulen für Erwachsene des zuständigen Staatlichen Schulamts Gießen Arno Bernhardt (im Bild links) die vielfältige und abwechslungsreiche berufliche Vita von Hammacher nach: 1978 begann er seine Karriere am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim und am Abendgymnasium. Von 1989 bis 1995 wirkte er an der Deutschen Schule in Santa Cruz de la Sierra (Bolivien); nach einer erneuten Zwischenetappe am Abendgymnasium Heppenheim brach Hammacher im Jahre 2000 wieder nach Südamerika auf, diesmal als Leiter der Deutschen Schule Arequipa in Peru. Nach seiner Rückkehr bekam Hammacher im Jahre 2006 die kommissarische Leitung des mit Abstand größten hessischen Abendgymnasiums in Frankfurt übertragen. Dort gelang es Hammacher nach den Worten von Bernhardt durch sein großes menschliches Einfühlungsvermögen und behutsame Personalführung, die damals angespannte und konfliktträchtige Situation im Kollegium zu befrieden. In den Jahren 2008 und 2009 wurde Hammacher dann ein drittes Mal nach Südamerika entsandt, wo er als Leiter der Deutschen Schule Medellín (Kolumbien) zusammen mit einem engagierten Kollegenteam erfolgreich das „Gemischtsprachige Internationale Abitur“ als weltweit anerkannten Schulabschluss einführte. Nach dem Ausscheiden des langjährigen Leiters der Abendschule Heppenheim, Winfried Müller, sei es für die Schule ein Glücksfall gewesen, dass Hammacher wegen persönlicher Gründe schon 2010 wieder nach Deutschland zurückkam und für die Leitung der Abendschule, seiner alten Stammschule, zur Verfügung stand. Die Schule habe ihren guten Ruf unter seiner Leitung erheblich festigen können. Dies zeige sich an hervorragenden Beurteilungsergebnissen der Schule im Rahmen der großen Schulinspektion des Hessischen Kultusministeriums und einer überaus positiven Arbeitsatmosphäre.
Danach ergriffen neben der Vertreterin des Personalrats zahlreiche weitere Kolleginnen und Kollegen das Wort und würdigten in bewegten und bewegenden Worten ihren Chef. Er habe stets ein offenes und geduldiges Ohr für die Belange der Kollegen und Studierenden gehabt. Ferner habe er auf menschlich angenehme und sanfte, aber durchaus auch bestimmte und aktiv-dynamische Weise die Schulentwicklung vorangebracht. Dadurch sei der Ruf der Schule so positiv, dass auch einige Kollegen anderer Abendschulen sich um Versetzungen nach Heppenheim bemühten.
Erst spät in der Nacht gingen das Kollegium und ihr - nun ehemaliger - Chef mit dem wechselseitigen Versprechen auseinander, sich nicht zu vergessen und spätestens bei den nächsten Schulgeselligkeiten wiederzusehen.

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