„Denken ist Kunst, das kann nicht jeder – malen schon!“

Unter diesem Motto packen die Schüler praktische Techniken wie Aquarellieren, Ölmalerei, Kreide- und Tonarbeiten an, haben aber auch Freude an Handwerklichem und beschäftigen sich darüber hinaus auf Wunsch auch mit Theorie wie Kunstgeschichte oder Gestaltung. Pro Semester macht die Kunst-Ag einen Museumsbesuch, der allen Interessierten offen steht. Unsere Kunst Ag findet 14-tägig im Kunstsaal 1 statt und beschäftigt sich mit Semesterthemen, die immer von den Schülern selbst bestimmt werden.

Wir besuchten die Lange Nacht der Museen in Frankfurt oder die „Duckumenta“ in Mannheim, die „Botticelli-Ausstellung“ im Städel, die Ausstellungen „Schwarze Romantik“ oder „Esprit Montmatre“ und viele mehr.
In diesem Semester steht das Thema „Ich bin Kunst!“ auf dem Programm. Hier geht es darum, Gemälde oder Plastiken berühmter Maler nachzuahmen und sich dabei selbst mit in Szene zu setzen.

Das Thema schließt inhaltlich an ein früheres Thema „Verfremdungen“ an. Hierzu hat die Kunst-Ag zum 165. Jahrestag der Heppenheimer Versammlung mit Verfremdungstechniken an der Frankfurter Paulskirche, die für unser Land eine hohe symbolisch-demokratische Bedeutung hat, gearbeitet.
Als Paulskirchen-Projekt entstand die Ausstellung „fremd- Betrachtung“, die zunächst im Halben Mond und später unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rainer Burrelbach im Rathaus in einer einmonatigen Vernissage zu sehen war. Neben Bildern der Verfremdung der Paulskirche als Symbol der Demokratie erregte eine über 2 Meter-hohe 3D- Paulskirche als weiße Projektionsfläche weiterer Verfremdungen, die auf die weiße Kirche per Beamer projeziert wurden, Aufsehen. SM

 

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